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AKE Biberach
Arbeitskreis Entwicklungspolitik Biberach/Riss e.V.

Aktuelles

Schwäbische Zeitung
17. Februar 2024

Bisher für 2024 feststehende Veranstaltungstermine des AKE:

 

      22. Februar – 30. April     

Mit dem Pestalozzi- und Wieland-Gymnasium Biberach

Ausstellung „Vergessene Welten“

Die mediale Vernachlässigung des globalen Südens

Ort: Foyer des Wieland-Gymnasiums Biberach

 

      19. März um 19.30 Uhr     

Vortrag zur Ausstellung „Vergessene Welten“

Ort: Lernbereich des Pestalozzi-Gymnasiums Biberach

 

      04. Juli um 19.30 Uhr     

Mit dem Biberacher Friedensbündnis

Vorstellung und Diskussion des neuen Friedensgutachtens

Ort: Großer Saal des Gemeindezentrums St. Martin, Biberach

 

      02. – 30. September     

Ausstellung „Unsere Welt zwischen Krisen und Chancen“

Denkanstöße zu Entwicklung und Frieden - von Ch. Schmid

Ort: Foyer des Biberacher Rathauses

Schwäbische Zeitung
10. Januar 2024

Schwäbische Zeitung
09. Januar 2024

Gegen Kürzung des Entwicklungsetats

AKE kritisiert sie als ein falsches Signal

 

Zu der vorgenommenen Kürzung beim Entwicklungsetat im deutschen Bundeshaushalt für das begonnene Jahr nimmt das neugewählte Leitungsteam des Arbeitskreises Entwicklungspolitik Biberach an der Riß e. V. (AKE) wie folgt Stellung:

Kaum wahrgenommen in der breiten Öffentlichkeit war es der Bundesregierung möglich, den Etat für Entwicklungszusammenarbeit von 12,16 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 11,52 Milliarden Euro für 2024, also um deutlich über eine halbe Milliarde Euro, zu kürzen.

Zwar erscheint es angesichts der angespannten Haushaltslage nachvollziehbar, wenn in verschiedensten Bereichen gespart werden muss. Die empfindliche Kürzung beim Entwicklungsetat ist aber insofern sehr bedenklich, als eigentlich seine Erhöhung erforderlich wäre, um wirksamer zu mehr internationaler Gerechtigkeit und somit auch besser zur Bekämpfung von Fluchtursachen beizutragen. Nicht zuletzt, weil globale und ökologisch orientierte Entwicklungsförderung zumindest längerfristig auch unentbehrlich zur Herbeiführung und Sicherung des Weltfriedens ist, sind Kürzungen der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit ein international falsch wirkendes Signal, das auch andere relativ wohlhabende Staaten dazu verführen kann, in ihren Bemühungen dafür nachzulassen.

Der AKE Biberach fordert, auf weiter schon vorgesehene Kürzungen des Entwicklungsetats zu verzichten, sie möglichst rückgängig zu machen und stattdessen Anstrengungen bzw. Aufwendungen für Entwicklung qualitativ und quantitativ den wachsenden Herausforderungen im Sinne von Weltinnenpolitik anzupassen.

Schwäbische Zeitung
05. Dezember 2023