AKE Biberach

Arbeitskreis Entwicklungspolitik Biberach / Riss e.V.

Archiv

 

Zukunft statt Zocken

 

Jeder Einzelne könne zu einer verbesserten, umwelt- und sozialgerechteren Wirtschaft beitragen, darüber zeigte sich der Chefredakteur der Zeitschrift "Publik Forum" Dr. Wolfgang Kessler bei einem Vortrag in Biberach überzeugt.

Wie, das erklärte er am Ende seiner sehr sachkundigen und doch leicht
verständlichen Ausführungen im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Gemeindezentrums St
. Martin.

Eingeladen hatte der Arbeitskreis Entwicklungspolitik, zusammen mit dem Biberacher Weltladen, der Lokalen Agenda 21 und dem Friedensbündnis. Ein wirtschaftliches Umsteuern sei allerdings dringend geboten. Die Kluft zwischen Arm und Reich wachse und entwickle dabei zunehmend mehr sozialen Sprengstoff. Die immer noch zu wenig gebändigten Finanzspekulationen könnten jederzeit erneut schwere Gefahren hervorrufen und die Umweltzerstörungen, vor allem der weltweite Klimawandel, seien nicht mehr zu übersehen.

Im Hauptteil seines Referates stellte er einige Initiativen vor, die sich bereits erfolgreich auf diesem neuen Weg gemacht hätten, etwa einige Städte in Deutschland, die bei ihren Anschaffungen strikt nach sozialen und ökologischen Grundsätzen vorgingen, die Stromabgabe der Stadt Basel, die mit Druck und Belohnung zum Energiesparen anrege, ein Dorf in Namibia, bei dem ein allen gewährtes Grundeinkommen Entwicklung in Gang bringe.
Ausführlich dargelegt hatte er diese und weitere Projekte in seinem kleinen Buch "Zukunft statt Zocken", - so auch der Titel der Biberacher Veranstaltung. Das seien zwar erst inselhafte Aufbrüche. Gelänge es aber, sie weiter auszubauen und zu verbinden, käme allmählich eine umweltverträgliche, sozial ausgleichende Wirtschaftsform in Sicht, wie der Journalist in einem visionären Ausblick darlegte
. Durch gezieltes Einkaufen könne jeder daran teilnehmen, die Verbrauchermacht sei von großer Bedeutung. Sparguthaben könnten ethisch ausgerichteten Banken anvertraut werden. Nicht zuletzt käme es darauf an, beständig auf allen Ebenen die politische Meinung und Willensbildung mit zu prägen.

Im anschließenden regen Gespräch ging es u. a. auch um das geplante
Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Befürchtungen, es könne im Zuge der Vereinbarungen eher zu einer Absenkung der Qualitätsstandards von Waren oder Dienstleistungen kommen.

Chtistoph Schmid
(13.11.2014)

Kampf gegen Ebola entschlossener führen!

AKE  will mit Spende Solidarität verstärken

Als spontane Nothilfe hat der Arbeitskreis Entwicklungspolitik Biberach/Riss e. V. (AKE) insgesamt 1000.- Euro zur Bekämpfung der vor allem in den westafrikanischen Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea grassierenden Ebola-Epidemie an zwei dort tätige Organisationen zu gleichen Teilen  überwiesen: an das Medikamentenhilfswerk „action medeor“ sowie an „Ärzte ohne Grenzen“.

Der AKE möchte hiermit insbesondere auch dazu anregen, dass der Kampf gegen Ebola intensiver als bisher geführt und auch mit weiteren Spenden unterstützt wird. Denn ohne eine entschlossenere Welle der internationalen Solidarität droht die hochansteckende Seuche ganze Staaten Afrikas zu destabilisieren und damit auch Teile der übrigen Welt ernsthaft zu  gefährden. Im AKE wird es als ein Gebot der Mitmenschlichkeit und der am Eigeninteresse orientierten Vernunft betrachtet, den in die Katastrophe geratenen Völkern wirksamer beizustehen.

Mit notwendigen politischen Entscheidungen und praktischen Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen empfiehlt der AKE eine tatkräftige Unterstützung für Organisationen, die sich in betroffenen Ländern personell und materiell engagieren. Spenden dazu, die auch auf das AKE-Konto bei der Kreissparkasse Biberach IBAN: DE23654500700000012311,(BIC: SBCRDE66)  unter dem Stichwort „Nothilfe Ebola“  eingezahlt werden können, werden umgehend an die oben genannten Hilfsorganisationen weitergeleitet und mit Spendenquittungen bestätigt.

20. September 2014



Schwäbische Zeitung
30.07.2014

Partnerschaft zum Ausbeuten
Deutschland schließt Rohstoffabkommen mit Peru

Frankfurter Rundschau
15.07.2014

 

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Stellungnahmen der einzelnen Parteien

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Elisabeth Jeggle
MdEP
(CDU)

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Maria Heubuch
Europakandidatin
(Bündnis 90 / Die Grünen)

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Tim Hundertmark
Europakandidat
(FDP)

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Gotthold Balensiefen
Europakandidat
(SPD)

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Martin Hofbauer
(Die Linke)

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Brasilien vor der Fußball-WM: Friedliches Sportfest oder Bürgerkrieg?

Thomas Fischermann, ZEIT-Büroleiter Südamerika, spricht in Biberach

 
Thomas Fischermann
Foto: © Vera Tammen, Die ZEIT

Presseartikel:

40 Jahre AKE

     

 

Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel
vom 27.11.2013

Presseartikel

Arbeitskreis Entwicklungspolitik Biberach/Riss e.V. (AKE),
Bei der Schule 6, 88437 Maselheim

Stellungnahme

Für den Vorschlag des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik:

Ministerium für Globale Entwicklung als Gebot der Stunde!

Der aus dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Bonn kommende Vorschlag, das bisherige Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als „Ministerium für Globale Entwicklung“ neu zu fassen und damit auch stärker zu gewichten, wird von uns nachdrücklich unterstützt.

Eine damit verbundene Neuausrichtung der Politik – gerade auch mit Blick auf die neue Bundesregierung - könnte in weit stärkerem Maße den veränderten Gegebenheiten auf Weltebene gerecht werden. Dies wäre zudem angesichts der beschämenden, nicht länger hinnehmbaren Flüchtlingstragödien auf dem Mittelmeer bzw. an der Südgrenze der Europäischen Union dringend geboten. Die schockierenden Geschehnisse zeigen deutlich, wie sehr es auf eine verstärkte und gezieltere Bekämpfung der Fluchtursachen in den betreffenden Ländern ankommt. Unverzichtbar dafür ist auch das besser koordinierte Zusammenwirken von staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen. Zu der weiterhin dringlichen Armutsbekämpfung mit den bereits verfügbaren und laufend zu optimierenden Mitteln müsste jedoch die sich weltweit verschärfende Klima- und Ressourcenproblematik stärker berücksichtigt werden, sowie als dritter wichtiger Schwerpunkt die Förderung und Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit bei wissenschaftlich-technologischen Fragen. Erst mit einem solchen Gesamtansatz erhöhen sich die Chancen, die großen Herausforderungen, die sich der Menschheit stellen, zu bewältigen und gangbare Wege zu finden, die zu umweltverträglichem Wirtschaften, ausgleichender Gerechtigkeit und dauerhaftem Frieden führen können.

(Oktober 2013)

Globale Entwicklung - Unterschriftenliste zum Download

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Kurzform

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Zur öffentlichen Veranstaltung mit den Kandidaten zur Bundestagswahl aus dem Wahlkreis in Biberach

 

Um Aspekte weltweiter Verantwortung in den aktuellen Bundestagswahlkampf einzubringen, hatten sich Bewerberinnen und Bewerber des Wahlkreises zu einer Podiumsdiskussion in der Stadthalle Biberach eingefunden. Eingeladen hatte der Arbeitskreis Entwicklungspolitik (AKE). Dabei zeigte sich, dass in  diesem Politikbereich viele Übereinstimmungen zwischen den Parteien zu verzeichnen sind. Gudrun Diebold von der ÖDP - die erste in der alphabetischen Reihenfolge - nahm Bezug auf die von der UNO ausgerufenen Millenniums-Ziele, mit denen sich fast alle Staaten der Welt verpflichteten, die weltweite Armut und deren Folgeerscheinungen bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Auch Europa dürfe trotz eigener Krise nicht nachlassen. Ihre Partei habe zudem Vorstellungen zu einem globalen Marshall-Plan entworfen. Um schonender mit der Natur umzugehen, müsse unser derzeitiger Lebensstil verändert werden, denn der "ökologische Fußabdruck", den wir hinterlassen, sei zu zerstörerisch. Der SPD-Kandidat MdB Martin Gerster sah es als großen Skandal an, dass es immer noch zu viel Armut und Hunger in der Welt gäbe. Der gegenwärtigen Regierung warf er vor, dem lange angestrebten 0,7% Entwicklungshilfeziel bei bester Kassenlage nicht näher gekommen zu sein. Allerdings gehe es nicht nur um Geld. Auf Zusammenarbeit mit gegenseitigem Lernen käme es ebenso an, wie auf Fragen der Gerechtigkeit und der Menschenrechte. Dazu passe nicht die Nähe zum militärischen Bereich, die der zuständige Minister Niebel suche. Auch die Stellenbesetzungen mit eigenen Parteimitgliedern sei fragwürdig.

Für die Linke nahm Ralph Heidenreich Bezug auf jüngste Katastrophen in billig produzierenden Ländern und forderte faire Preise und menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Bei allen Wirtschaftsfördermaßnahmen gelte es, auf die Freiheit von Gewerkschaften zu achten. Waffenexporten, vor allem von verhängnisvollen Kleinwaffen – oftmals aus Deutschland  – erteilte er eine strikte Absage. 

Die Europa-Abgeordnete Elisabeth Jeggle von der CDU vertrat den wegen eines Truppenbesuchs verhinderten MdB Josef Rief. Entwicklungs-Zusammenarbeit verlaufe auf nationaler wie auf europäischer Ebene längst in partnerschaftlicher Weise. Auch so könne man bei noch zweifelhaften Staaten demokratische und arbeitnehmerfreundliche Anstöße bewirken. Ebenso dürfe die Bekämpfung der Korruption nicht zu kurz kommen. Eindringlich betonte
sie, dass die früher oft so schädlichen Agrarexporte durch die EU inzwischen längst gestoppt seien
.

Dr. Norbert Mayer von der FDP zeigte sich zunächst bemüht, die Kritikpunkte an Minister Niebel zu entschärfen. Bei den Stellenbesetzungen käme es auf die Fachlichkeit an und die sei in den betreffenden Fällen gegeben, so seine Einschätzung. Die Zusammenlegung der verschiedenen Entwicklungsdienste zu ener Organisation - der GIZ - sah er als Fortschritt an. Im Übrigen müsse Entwicklungspolitik durch die neue Weltlage mit dem Aufstieg einiger Länder aus der Dritten Welt differenzierter betrachtet werden. nichtstaatlichen Akteuren käme mehr Bedeutung zu.  

Die weitaus jüngste Kandidatin war Lisa Rudolf von den "Piraten". Diese sähen sich als eine weltweite Bewegung, die sich vor Ort um bessere Bedingungen für Menschen einsetze. Untereinander vernetzt entstehe so eine Kraft, die dem Frieden und einer besseren Zukunft dienen solle.

Eugen Schlachter von Bündnis 90-Die Grünen konnte als letzter Vieles seiner Vorredner für sich bestätigen. Als ein wichtiges Element sah er das genossenschaftliche Arbeiten in vielen Bereichen an. Eigeninitiative und Gemeinsinn würden dabei gleichzeitig gefördert. Schlechtes, nur Eliten zu Gute kommendes Regieren gehöre bekämpft. In Bezug auf nachhaltiges, ökologisches Wirtschaften müssten die Rahmenbedingungen enger gesteckt werden. Auf die Freiheit des Marktes allein könne man sich in Anbetracht der wachsenden Umweltgefahren nicht mehr verlassen.

Die zahlreichen Zuhörer konnten anschließend Fragen stellen, die sich auf verschiedene, teils sehr konkrete Bereiche von Entwicklung und Umwelt bezogen.

(Biberach, 13.07.2013)

 

AKE-Bericht
von Christoph Schmid

Dirk Messner:
Zukunftschancen durch mehr Nachhaltigkeit

"Wir leben in einer Zeitenwende von allergrößten Ausmaßen", davon zeigte sich Prof. Dr. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik in Bonn, bei seinem Vortrag im voll besetzten großen Saal des Gemeindehauses St. Martin in Biberach überzeugt.

Eingeladen wurde er vom Arbeitskreis Entwicklungspolitik (AKE) im Rahmen der Feiern zu seinem 40jährigen Bestehen, sowie dem Weltladen und der Lokalen Agenda 21. Ausgelöst würden die gewaltigen Veränderungen durch einige sich rasch entwickelnde Staaten, die noch vor kurzem als wirtschaftlich wenig bedeutende Länder galten, allen voran China mit seiner riesigen Bevölkerung. In ihrem Gefolge gelänge es zunehmend weiteren Staaten, selbst in Afrika mit aufzuschließen. Die alleinige Vorherrschaft der westlichen Welt um die USA und Europa gehe damit zu Ende, Zunächst seien dies gute Nachrichten, da sich die Zahl der weltweit Armen so deutlich verringere. Zurück blieben eher Staaten, die von Gewalt und Kriegen
gezeichnet sind. In den meisten anderen erhöhe sich der Wohlstand und der größte Anteil der Mittelschichtbevölkerung der Welt lebe bald nicht mehr in westlichen Ländern
. Doch der damit verbundene, stark ansteigende Rohstoff-, Energie- und Umweltverbrauch stoße nun an die Belastbarkeit des gesamten Planeten. Bereits jetzt schon drohten einzelne Teilsysteme zu kippen. Man könne geradezu von einem neuen erd- und weltgeschichtlichen Zeitalter sprechen, in dem der Mensch daran gehe, die Gestaltungskraft der Natur weit zu übertreffen.

In einem Zukunftsausblick skizzierte der Referent daraus drei denkbare Wege. Zum einem die Beibehaltung des jetzigen Wachstums mit unwägbaren, wahrscheinlich verheerenden Folgen, zum anderen den Versuch die schädlichen Auswirkungen der Technik mit einem noch größeren Aufgebot an Großtechnologien wieder einzufangen. Zuletzt die Umsteuerung auf eine umweltverträgliche Produktions- und Lebensweise, wie etwa in Deutschland mit der Energiewende ansatzweise versucht werde, was in der Welt mit großer Aufmerksamkeit beobachtet würde. Die Möglichkeiten dazu seien
vorhanden, allerdings eile die Zeit und die Kooperationsmechanismen auf internationaler Ebene seien leider noch wen
ig ausgebildet.

Einige der großen, aufstrebenden Länder ließen aber durchaus Bereitschaft dafür erkennen, wie Messner in der anschließenden regen Diskussion betonte.

(Laupheim, 19.06.2013)

AKE-Bericht
von Christoph Schmid

Öffentliche Mitgliederversammlung

Wahlen standen an bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Entwicklungspolitik (AKE) im Erzberger-Saal des Biberacher Gasthofes "Grüner Baum".
Eingeleitet wurden sie mit einem kurzen Fernsehfilm, der auf die meist unbekannte, aber nicht selten problemreiche Herkunft vieler Rohstoffe aufmerksam machte
. Eine Spur führte dabei ins Hochland von Bolivien, wo in einer kleinen Mine unter gefährlichen, ungesunden Bedingungen Metalle abgebaut werden, die sich in vielen elektronischen Geräten unseres Alltagslebens wieder finden. Besonders bewegend war das Schicksal einer alleinerziehenden Frau, die nur durch diese schwere Arbeit das Leben ihrer Kinder sichern kann.
Auf solche Bilder und Verhältnisse immer wieder hinzuweisen und auf Verbesserung zu drängen, sei die bleibende Aufgabe des Arbeitskreises, betonte der Vorsitzende Dr. Alfons Siege
l, Maselheim, in seinem Rechenschaftsbericht.
In vielen Veranstaltungen sei man dazu auf grundsätzlichen, übergreifenden Themen mit namhaften Referenten ebenso eingegangen, wie auf aktuelle Ereignisse. Er dankte dabei seinen Mitstreitern im Leitungsteam, besonders den freiwillig aus ihren Ämtern scheidenden langjährigen 2
. Vorsitzenden Dr. F
ritz Neher, Otterswang, und Marianne Frey, Ummendorf, die sich besonders um das AKE-Partnerprojekt Espinar in Peru gekümmert hatte.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Dr. Alfons Siegel wiederum in
seinem Amt bestätigt. Christoph Schmid, Laupheim, übernimmt das Amt des Stellvertreters
. Für die Finanzen bleibt weiterhin Klaus Dollak, Mettenberg, zuständig. In den Kreis der Beiratsmitglieder wurden Barbara Baumann, Ochsenhausen,
Norbert Jakob, Biberach. und - in Abwesenheit - Martina Kühner, Ummendorf, gewählt.
Für das kommenden Jahr ist geplant, mit unterschiedlichen Veranstaltungen auch auf das 40-jährige Bestehen des landkreisweit ausgerichteten Arbeitskreises hinzuweisen, ebenso ist an eine lokale Bezugnahme zur bevorstehenden Bundestagswahl gedacht.

Der neue AKE-Vorstand (v.l.n.r.) Kaus Dollak, Barbara Baumann, Christoph Schmid, Dr. Alfons Siegel und Norbert Jakob. Es fehlt auf dem Bild Beiratsmitglied Martina Kühner

(Biberach, 10.12.2012)

AKE-Bericht
von Christoph Schmid

Martina Kühner aus Ummendorf

gibt Erfahrungsbericht über UNO-Konferenz

 

Wie ging sie vor sich und was hat sie gebracht, die große UNO-Konferenz zur Zukunft der Erde, bei der hochrangige Vertreter von 190 Staaten im brasilianischen Rio de Janeiro letzten Juni zusammenkamen?

Bei einer öffentlichen Veranstaltung des Arbeitskreises Entwicklungspolitik (AKE) und des Weltladens in der TG-Gaststätte in Biberach konnte man darüber Auskunft erhalten, denn AKE-Mitarbeiterin Martina Kühner aus Ummendorf war im Rahmen einer Tätigkeit bei der Europäischen Kommission als Teilnehmerin dabei.

Sie teilte weitgehend die kritische Einschätzung vieler Experten und der meisten Medienberichte über die wenig aussagekräftigen Ergebnisse. Allerdings sei bei den oft weit auseinander liegenden Interessen vor allem großer Staaten wie die USA oder China, sowie wichtiger Ländergruppen kaum etwas anderes zu erwarten gewesen. Einige interessante Ideen seien zwar eingebracht worden, doch blieb eher unklar, was mit "grüner Wirtschaftspolitik" gemeint war.

Zu verbindlichen Handlungszielen, zu denen die EU noch am ehesten bereit gewesen wäre, kam es deshalb nicht.

Hoffnungsvolle Ansätze konnten eher bei Treffen am Rande der eigentlichen Konferenz, wie z. B. beim "Gipfel der Völker" ausgemacht werden.

Dabei zeige sich, betonte Martina Kühner mit Nachdruck, dass es nicht notwendig sei, allein auf Ergebnisse der großen Politik zu warten. Jeder könne in seinem eigenen Umfeld beginnen und so zu einem Entscheidungsträger auf den verschiedensten zugänglichen Ebenen werden. So etwa bei der Unterstützung des Vorhabens, Biberach zu einer Fair-Trade- Stadt auszugestalten, die sich an Umwelt- und Gerechtigkeitsmaßstäben ausrichtet. Auch könne es hilfreich sein, die eigenen Lebens- und Konsumgewohnheiten wie durch eine Nachhaltigkeitslupe zu besehen auf ihre Verträglichkeit für die Natur und die nachfolgenden Generationen.

Im anschließenden Gespräch gab die Konferenzteilnehmerin auch Einblicke hinter die Kulissen des politischen Großereignisses und legte ihre persönlichen Hoffnungen für eine bessere Zukunft der Erde dar.

(Biberach, 15.09.2012)

AKE-Bericht
von Christoph Schmid

Benefiz-Veranstaltung des Kabarett-Ensembles"OXi-family"

Ein sprühendes Feuerwerk an Wortakrobatik und Sprachwitz zündete jüngst das Kabarett-Ensemble OXi-family des Ochsenhausener Pädagogen Franz Baur mit seinen beiden jungen Assistentinnen Carina Gestle und Josefine Funk auf der Bühne des Biberacher Komödienhauses. Musikalisch unterstützt wurde es von Kerstin Högerle mit sorgfältig auf die Texte abgestimmtem Flötenspiel. 

Bei den meist gereimten, oft auch in oberschwäbischer Mundart vorgetragenen Sprüchen und Gedichten musste man stets auf mancherlei, oftmals äußerst verzwickt und verwinkelt ineinander geschobene Wort- und Satzgebilde gefasst sein, ebenso auf rasche Kehrtwendungen in den erzählten Handlungen. So etwa in einem Gedicht, das zunächst eine harmlose Frühlingsstimmung zu beschreiben scheint, dann aber zu einer großen Ansammlung von Papiertüten inmitten der Landschaft führt, was sich wiederum als Kunstaktion des chinesischen Künstlers Kei d'Gug-Fut erweist. Für Nichtschwaben sei hier fairerweise die Übersetzung des Namens angefügt: Wirf die Tüte fort.

Amüsant auch die Episode, in der für Tante Eulalias neues Huhn, schwäbisch Henne, ein passender Frauenname gesucht wird. Zur Auswahl stehen Henn- Riette, Ei-Ieen oder ganz zeitgemäß Lady Gaga.

Die vier Akteure widmeten ihren Auftritt den beiden Biberacher Eine-Welt- Initiativen Arbeitskreis Entwicklungspolitik (AKE) und Weltladen. Durch eine geschickte Überleitung mit einem passenden Gedicht, das überraschend von dem aus dem westafrikanischen Sierra Leone stammenden, derzeit in Maselheim lebenden Jerry Kontei vorgetragen wurde, gaben sie Dr. Alfons Siegel vom AKE und Dr. Susanne Barth vom Weltladen Gelegenheit, Anliegen und Arbeit ihrer jeweiligen Organisationen kurz darzustellen. Fair gehandelte Getränke boten den Besuchern in der Pause genügend Stärkung, um auch die zweite Halbzeit des sprachlichen Angriffswirbels auf die Lachmuskeln gut und vergnüglich zu bestehen.

(Biberach, 08.07.2012)

AKE-Bericht
von Christoph Schmid

Entwicklungszusammenarbeit neu denken!
Hinter den Kulissen von Politik und Projektarbeit

 
Vera Baumann

Eine Art Heimspiel war der Vortrag der jungen Referatsleiterein für Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit im Berliner Entwicklungsministerium (BMZ) Vera Baumann im katholischen Gemeindehaus Ochsenhausen, ihrem Herkunftsort.

Auf Einladung des Arbeitskreises Entwicklungspolitik Biberach (AKE) und der Kolpingsfamilie Ochsenhausen legte sie vor zahlreichem Publikum die Leitlinien deutscher Entwicklungszusammenarbeit dar.

Die alte Form der Entwicklungshilfe sei einer Begegnung auf Augenhöhe gewichen. Die Anträge zu Projekten kämen aus den betreffenden Ländern, müssten gut begründet sein, um dann gleichberechtigt umgesetzt zu werden. Vieles sei weltweit bereits erreicht worden, wie etwa die deutliche Senkung der Kindersterblichkelt oder der verbesserte Zugang zu Bildung für Mädchen. Kritisch gestand sie ein, dass ein Drittel früherer Projekte als gescheitert angesehen werden müsste, allerdings mit dem späten Nutzen, wichtige Lehren daraus ziehen zu können.

Heute käme es vor allem auf Hilfe zur Selbsthilfe an, auch auf Nachhaltigkeit werde stets geachtet. Selbst Korruption könne durch entsprechende Maßnahmen erfolgreich eingedämmt werden. Bei der Zielsetzung müsse man wegkommen von einseitigen wirtschaftlichen Denkweisen hin zu einer umfassenden Vorstellung des Bruttosozialglücks, das auf Grundversorgung und Selbstbestimmheit der Menschen beruhe.

Großen Raum ihrer Ausführungen - übersichtlich mit einer Computer­Präsentation ergänzt - nahmen die Empfehlungen für jeden Einzelnen ein, vom gründlichen Informieren, zum Engagement in verschiedenen Organisationen vor Ort oder weltweit, aber auch beim Einkauf von gerecht gehandelter und menschenwürdig gefertigter Waren in Weltläden oder in Supermärkten.

In einer regen Diskussion ging es u. a. um das Problem billiger Agrarexporte in Länder der Dritten Welt bzw. um Welternährungsfragen.

Insgesamt war der Abend eine mit viel Charme und kluger Überzeugungskraft vorgetragene Werbung für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit.

(Biberach, 15.05.2012)

AKE-Bericht
von Christoph Schmid

Öffentliche Veranstaltung mit Prof. Dr. Dieter Senghaas in Biberach

Welche Aussicht hat der Friede in einer Welt, die von großen Ungleichheiten und Zerklüftungen geprägt ist?

Dieser Frage ging der Friedensforscher und einstige Schüler des Wieland-Gymnasiums Prof. Dr. Dieter Senghaas in einer öffentlichen Veranstaltung des Arbeitskreises Entwicklungshilfe (AKE) im Saal des Gasthofes „Grüner Baum“ in Biberach nach. Er stellte dabei sein neuestes Buch vor, das sich mit dieser Thematik befasst.

Überraschend begann er seine Ausführungen mit einem kurzen Blick in die Biberacher Stadtgeschichte, in der es solche konfliktgeladenen Verhältnisse ebenso gegeben hätte, besonders zur Zeit der beginnenden Glaubensspaltung. Die Feindseligkeiten zwischen den beiden Seiten seien beträchtlich gewesen, dennoch sei es gelungen, sie einzudämmen mit der bis heute währenden gemeinsamen Nutzung der Stadtkirche. Solche aus Konflikten entstandenen Lernprozesse ließen sich auch auf Weltebene immer wieder beobachten.

Gegenwärtig sei die Welt von vier unterschiedlichen Teilwelten gekennzeichnet. Etwa 16% der Menschen befänden sich in der Gruppe der wohlhabenden, industrialisierten Länder. Ihre beherrschende Stellung zeige sich daran, dass sie allein 70% des gesamten Welthandels bestritten.

Mit Abstand folgten dann die beiden großen aufstrebenden Länder China und Indien und mit weiterem Rückstand die große Zahl der geringer entwickelten Länder. Am untersten Ende müsste sich ein Zehntel der Menschheit unter schwersten Bedingungen in zerfallenden oder bereits aufgelösten Staaten leben, mit wachsender Tendenz.

Solch schroffe Ungleichheiten erweisen sich stets als friedensgefährdend und so käme es darauf an, die bestehenden Gefälle zu verringern. Dabei könne ein Blick in die eigene, europäische Entwicklungsgeschichte lehrreich sein. An einigen erfolgreichen Beispielen zeigten sich wichtige Merkmale, wie etwa die Vermeidung eines zu raschen, ungeschützten Weltmarktanschlusses, eine hohe Bildungsbereitschaft, die Durchführung von Landreformen und Agrarmodernisierungen.

Als momentan gefährlich für den Frieden, selbst für stabile Industrieländer sah er den weltweiten ungezügelten Finanzmarkt an, ebenso den großen Teil einfacher Arbeitskräfte, die von der Wirtschaft selbst in besten Zeiten nicht mehr berücksichtigt würden. Ebenso müssten die weiter gehenden Rüstungsfortschritte auch nach Auflösung der Ost-West Konfrontation gut im Auge behalten werden.

Darauf hinzuweisen sei Aufgabe aller, insbesondere der vielen Aktionsgruppen, wie der AKE in Biberach, dem er sich schon seit Jahrzehnten sehr verbunden fühle.

(Biberach, 04.05.2012)

AKE-Bericht
von Christoph Schmid

Bilanz deutscher Entwicklungsbemühungen
in Biberacher Vortrag

Den Geburtstagskuchen zum 50jährigen Bestehen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hatte er vorab schon auf dem Biberacher Marktplatz verteilt. Dann aber wollte es der Arbeitskreis Entwicklungspolitik (AKE) gemeinsam mit dem Biberacher Weltladen genauer wissen.
In einer
öffentlichen Veranstaltung hatten sie Professor Dr. Michael Bohnet, langjähriger Ministerialdirektor im BMZ, eingeladen, eine Bilanz des halben Jahrhunderts deutscher Entwicklungsanstrengungen auf internationaler Ebene ziehen.
Mit einem Verweis auf die weltb
ürgerliche Gesinnung Christoph Martin Wielands begann er seinen Biberacher Vortrag.
Ob durch die Tätigkeit des Ministeriums die Welt insgesamt gerechter geworden sei, lasse sich kaum einschätzen, wohl aber habe es bei vielen Projekten und auf wichtigen Arbeitsgebieten Erfolge gegeben. Er nannte dabei neben anderen die Armutsbekämpfung. So habe die Lebenserwartung der Menschen auch in ärmeren Ländern deutlich zugenommen und der Anteil des Hungers sei weltweit - trotz einiger bestehender Problemregionen - zurückgegangen. Die Trinkwassersituation habe sich maßgeblich mit deutscher Hilfe gebessert.
In einigen Bereichen müssten aber auch schmerzhafte Rückschritte hingenommen werden, etwa in der Kinder- und Müttersterblichkeit. Kaum Bewegung gebe es weiterhin in der Agrarpolitik und in der Frage der benachteiligenden Handelsbeziehungen.
Um die bleibenden gro
ßen Herausforderungen besser angehen zu können, sei es nötig, mehr Entscheidungsfähigkeit von der nationalen Ebene auf internationale Institutionen zu verlagern. Positiv erwähnte er dabei die gewachsene Bedeutung des Internationalen Strafgerichtshofs. Zuvor hatte der Referent die Galerie der bisherigen 11 Entwicklungsminister abgeschritten mit einer kurzen Bewertung ihrer jeweiligen Amtszeit.
Insgesamt zeigte sich Professor Bohnet gem
äßigt optimistisch, nicht zuletzt weil es in den meisten Religionen und Kulturen der Welt einen festen Bestand gemeinsamer menschlicher Grundvorstellungen gebe, der als verlässliches Fundament dienen könne.

(Biberach, 14.02.2012)

Buchtipp:

40 Jahre Brücken zwischen Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik: Ökonomische, ökologische, politische, soziale und kulturelle Bezüge

AKE-Bericht
von Christoph Schmid

Bundestagsabgeordneter Rief spricht
zu entwicklungspolitischen Fragen

Als eine Form der globalen Nächstenliebe könne man den Einsatz für eine gerechtere Welt und den Ausgleich zwischen armen und reichen Staaten ansehen, betonte der Bundestagsabgeordnete aus dem Landkreis Josef Rief in einem öffentlichen Vortrag im katholischen Gemeindezentrum St. Martin in Biberach. Eingeladen hatte ihn der Arbeitskreis Entwicklungspolitik (AKE) und der Eine-Welt-Laden.

Zu Anfang seiner Ausführungen ging er auf die sogenannten UN-Millenniums­ziele ein, mit denen sich die meisten Staaten der Welt verpflichtet hatten bis zum Jahr 2015 die weltweite Armut und deren Begleiterscheinungen deutlich zu reduzieren.

Allerdings zeige eine Zwischenbilanz, dass die meisten der acht Ziele wohl nicht erreicht würden. Das gelte auch für das Problem des Hungers, auf das sich Rief in seinen weiteren Überlegungen konzentrierte. Vor allem die Länder Schwarzafrikas seien immer noch am stärksten davon betroffen. Er zeigte sich aber überzeugt, dass die meisten dieser Länder durchaus in der Läge wären, ihre Ernährungsprobleme zu lösen, sofern nur die richtigen Rahmenbedingungen dafür gestellt würden. Vor allem käme es darauf an, dass Landwirte Sicherheit im Besitz von Grund und Boden haben müssten, Großgrundbesitz und überkommene feudale Verhältnisse blockierten die Entwicklung. Genossenschaftliche Zusammenschlüsse und die Vergabe von Kleinkrediten könnten viel bewirken, auch bei der Verbesserung der Anbaumethoden oder bei der Einführung neuer, ertragreicher Sorten. Deshalb müsse die Entwicklungspolitik großen Nachdruck auf die Schaffung und Einhaltung solcher Rahmenbedingungen legen. Wo sie gegeben sind, könnten auch hohe Nahrungsmittelpreise durchaus günstig auf die Ernährungssituation wirken, weil dadurch Anreize zum Anbau gefördert würden, wie etwa im westafrikanischen Ghana bereits festzustellen sei. Einen guten Ansatz sah er auch beim jetzigen AKE-Förderprojekt Espinar in Peru gegeben, einer landwirtschaftlichen Initiative für 1200 Familien im Andenhochland. Bei Sammlungen zu einem Vorgängerprojekt hatte der Abgeordnete als Jugendlicher noch selbst tatkräftig mitgeholfen, wie der Vorsitzende des AKE Alfons Siegel anhand von Fotos zu belegen wusste.

(Biberach, 20.04.2011)

AKE-Bericht
von Christoph Schmid

Biberacher Eine-Welt-Gruppen informieren über Bergbau in Peru

Der Biberacher Arbeitskreis Entwicklungspolitik (AKE) und der Eine-Welt-Laden befassten sich in einer öffentlichen Veranstaltung in der TG-Gaststätte mit dem lateinamerikanischen Land Peru. Der AKE fördert dort im Bezirk Espinar ein Projekt zur umweltgerechten Landwirtschaft. Eingeladen war die peruanische Rechtsanwältin Elena Muguruzu, die vor allem auf das Problem des Bergbaus in ihrer Heimat aufmerksam machte. Ginge es allein nach den gesamtwirtschaftlichen Daten, so die Referentin, könnte Peru längst ein wohlhabendes Land sein. Die Wirklichkeit vor Ort sehe aber anders aus. Man könne den Anteil an Armut unter der Bevölkerung auf über 50% veranschlagen.

Die Bergbauunternehmen spielten bei den Fehlentwicklungen eine besondere Rolle. Bis auf wenige Ausnahmen seien sie ganz in ausländischer Hand. Ihr Ziel seien die vielen Bodenschätze, vor allem Kupfer und Gold, das es in Peru reichlich gebe, allerdings nicht mehr in konzentrierter Form wie früher, sondern weiträumig im ganzen Land verteilt.

Vom Reichtum erhalte die einheimische Bevölkerung nur wenig, zum einen wegen der niedrigen Steuern, die für den Abbau bezahlt würden, zum anderen benötigten die hochtechnologischen Methoden kaum Arbeitskräfte. Die bleibenden Folgen für die Menschen seien aber oft verheerend. Gold werde meist im Tagebau abgebaut in zum Teil sehr gesundheitsschädlichen, umweltzerstörenden Verfahren. Enorme Mengen an Erde, dabei auch landwirtschaftliche Nutzfläche würden dafür bewegt, große Mengen an Wasser verbraucht, beide sehr knappe Güter in Peru. An mehreren Fällen verdeutlichte die Referentin mit Fotos die Problematik, eindringlich dabei das Bild, auf dem einige Bauern über ihr verlorenes Land hinweg schauen, das einem riesigen Abgrund abgetragener Erde weichen musste. Nur in äußerster Ferne sind noch Streifen des ursprünglichen Landes zu erkennen. Aber auch ein hoffnungsvolles Beispiel wurde vorgestellt. Dort konnte der Konflikt "Land oder Gold" mit Hilfe einer eingeforderten Bürgerentscheidung zu Gunsten der Landwirtschaft entschieden werden. Ein Umdenken in der Bevölkerung habe eingesetzt. Die Menschen möchten bei allen Entwicklungsplanungen mit einbezogen werden. Solche Ansätze sollten bestärkt werden. In weltweiter Sicht gehe es auch darum, Wege zu finden, den enormen Rohstoffhunger vor allem in den Industrieländern einzudämmen. Das seien Aufgaben, zu denen viele, auch die Biberacher Gruppen, Wichtiges beitragen könnten, meinte die Peruanerin und dankte den zahlreichen Anwesenden für ihr Interesse und die rege Gesprächsbereitschaft.

(Biberach, 28.02.2011)

17. April 2009

Elisabeth Jeggle
(Mitglied des Europäischen Parlaments)

Schwäbische Zeitung
11.09.2008

 

Schwäbische Zeitung
16.08.2008

Schwäbische Zeitung
28.07.2008

Schwäbische Zeitung
22.07.2008

Schwäbische Zeitung
28.06.2008

Schwäbische Zeitung
12.08.2004

E+Z
Entwicklung und Zusammenarbeit

Jg.49.2008:5

[Lebensmittel]

100 Millionen Menschen von Hunger bedroht


Schwäbische Zeitung
15.05.2004

25. Juli 2008

25. April 2008

 

 

Schwäbische Zeitung
22.11.2007

 

26.10.2007

 

21.09.2007

 

Schwäbische Zeitung
13.08.2007

Leitartikel: 
Klimaschutz sichert auch den Frieden
von Herbert Beck

 

Schwäbische Zeitung
09.07.2007

 

Dr. Rainer Funk

Dr. Rainer Funk, Rainer, Psychoanalytiker in freier Praxis in Tübingen, Promotion über Erich Fromms Ethik und Fromms letzter Assistent; Rechteverwalter und Herausgeber seiner Werke (Erich Fromm-Gesamtausgabe in zwölf Bänden, DVA und dtv 1999). Zahlreiche Veröffentlichungen zur Sozialpsychologie, zuletzt: "Ich und Wir. Psychoanalyse des postmodernen Menschen" (dtv 2005). Verwalter des Erich Fromm-Archivs in Tübingen und Vorstandsmitglied der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft.

22.06.2007

 

Schwäbische Zeitung
18.05.2007

27.04.2007

 

zur Aktion "Espinar"

vorgestellt vom Projekt-Team des AKE

 

Internet
30.03.2007

neue AKE-Adresse

  w w w . a k e - b i b e r a c h . d e   

weiterhin gültig bleibt

  w w w . a k e - b i b e r a c h . d e .v u 

Schwäbische Zeitung
12.03.2007


Schwäbische Zeitung
07.03.2007


Schwäbische Zeitung
26.01.2007

 

19. Januar 2007

"Was interessiert uns der Kongo"

"Chancen und Grenzen des Hörfunks
für eine ganzheitliche Wahrnehmung der Welt"

 

Susanne Babila
Südwestrundfunk (SWR), Baden Württemberg)

 

 

Schwäbische Zeitung
13.12.2006

 

Buchtipps

 

01.12.2006

- Förderung umweltgerechter Landwirtschaft -

Juan Josi
(Länderreferent für Ecuador und Peru bei "Misereor", Aachen)

 

29.09.2006

- ARD-Auslandsberichterstattung -

Verpflichtung zum besseren Verständnis von Kulturen
in der einen Welt

Andreas Cichowicz
(Weltspiegel-Moderator im 1. Deutschen Fernsehen):

In einer Zeit, in der vom drohenden Zusammenprall der Zivilisationen die Rede ist, kommt es verstärkt darauf an, wechselseitiges Verständnis als eine Voraussetzung für interkulturellen Dialog und Weltfrieden zu fördern. Dafür haben nicht zuletzt die Massenmedien eine besondere Verantwortung. Andreas Cichowicz, Weltspiegel-Moderator im Ersten Deutschen Fernsehen und Chefredakteur des Norddeutschen Rundfunks, spricht in der AKE-Reihe „Eine Welt in den Medien“ über die ARD-Auslandsberichterstattung als Beitrag zum besseren Verständnis von Kulturen.

 

INFO
26.04.2006

 

Schwäbische Zeitung
13.02.2006


Aus der Schwäbischen Zeitung
13.02.2006

 

 

- In der Stadtbücherei Biberach -

ist die abgebildete entwicklungspolitische Zeitschrift einzusehen.
Es wird empfohlen davon Gebrauch zu machen.

 

- Eine Welt in den Medien? -

Neue AKE-Reihe mit prominenten Referenten

„Eine Welt in den Medien?“ lautet nach den jüngsten Beratungen im Leitungsgremium des Arbeitskreises Entwicklungspolitik (AKE) das Schwerpunktthema für 2006, das er zusammen mit dem Biberacher Weltladen durchführt. In mehreren öffentlichen Veranstaltungen soll dabei aus der Sicht namhafter Vertreter verschiedener Massenmedien deren Rolle und Mitverantwortung für einen angemessenen Stellenwert globaler Herausforderungen samt der Frage nachgegangen werden: Wie können Medien das Zusammenwachsen der durch Wohlstandsklüfte gespaltenen Menschheit zu „einer Welt“ fördern? Für den Auftakt der Reihe am Freitag, 3. März, 20 Uhr in der Stadthalle Biberach wurde Gábor Paál vom Südwestrundfunk gewonnen, der für eine seiner Sendungen vergangenes Jahr mit dem Medienpreis Entwicklungspolitik des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit ausgezeichnet wurde. Er spricht zum Thema: „Chancengleichheit im Internet? - Der digitale Nord-Süd-Konflikt“. In weiteren Vortragsabenden soll eine Persönlichkeit aus der Leutkircher Redaktion der Schwäbischen Zeitung sowie Weltspiegel-Moderator Andreas Cichowicz vom Deutschen Fernsehen zu Wort kommen. Mit beiden Stellen hat der AKE Kontakt aufgenommen und prinzipielle Zusagen erhalten. Die genauen Einzelheiten werden nach voller Klärung bekannt gemacht. Ferner ist in der Aktionsgruppe beabsichtigt, die Fußballweltmeisterschaft im Sommer zur näheren Information über soziale Notlagen,  deren Ursachen und Linderungsmöglichkeiten beteiligter Entwicklungsländer zu nutzen. Beispielsweise sollen auf dem Biberacher Marktplatz vor dem Spiel gegen Ecuador zusammen mit Bananen von dort auch Grundinformationen über das südamerikanische Land angeboten werden.